Pressemitteilungen

Hier findet ihr alles aus der Presse über Bummelbude

Mit Digitalisierung gegen den Leerstand in der Kieler Innenstadt

Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG

Die Digitalisierung verändert das Gesicht der Innenstädte. Das scheint Tatsache. Der Boom im Online-Handel fördert den Leerstand insbesondere in kleinen und mittelgroßen Städten. Drei ehemalige Kieler Studenten wollen diesen Trend mit ihrer Idee bekämpfen, den stationären Einzelhandel unterstützen und die Einkaufsstraßen der Landeshauptstadt wieder beleben – und das ausgerechnet mit einer Online-Plattform.

Virtuell bummeln – zielstrebig zuschlagen

Bummelbu.de heißt ihre Webseite, auf der Kieler Händler und Startups ihre meist originellen und kreativen Produkte präsentieren können. Bis zu zehn Artikel können dort für 25 Euro im Monat vorgestellt werden. Für die Kunden bietet die Software so etwas wie einen virtuellen Schaufensterbummel. Auf der Plattform kann man sehen, was die lokalen Geschäfte zu bieten haben, bevor man zielstrebig vor Ort losshoppt.

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Think local: Der Bummelbude Konzept Store in Kiel

Förde Fräulein

Ich gebe es zu: Nur selten führt mich mein Weg in die Kieler Innenstadt in Richtung des Alten Marktes. Der Grund: Viele Leerstände und wenig Gemütlichkeit. Umso mehr freue ich mich, dass sich dort mit der Eröffnung des Konzept Stores des Online-Portals Bummelbude in der Kehdenstraße etwas getan hat. Doch wer steckt eigentlich dahinter und was ist das überhaupt für ein Konzept?

Bummelbude: Dein lokales Einkaufserlebnis
Vor einigen Monaten traf ich mich das erste Mal mit Daniel Faulhaber, Christopher Meerboer und Klaas Endrikat, die mir von ihrem gemeinsamen Projekt „Bummelbude“ erzählten. Das ist ein Online-Portal, das inhabergeführten Geschäften ein virtuelles Schaufenster für ihre Waren bietet. So werden regionale Produkte in der digitalen Welt gefunden und potentielle Kunden in die Geschäfte gelockt.

„Mit unserem Online-Portal und der dazugehörigen App wollen wir dem lokalen Einzelhandel verdeutlichen, dass man die Digitalisierung als Chance begreifen sollte und natürlich dazu beitragen, dass die kleinen Läden in Kiel bestehen bleiben“, erklärte mir Daniel. Klasse Idee, doch wie genau funktioniert das lokale Einkaufserlebnis?

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Stationärer Einzelhandel - Im Netz Kunden gewinnen

IHK Schleswig-Holstein

[...] Auf Kooperationen mit dem Stadtmarketing und örtlichen Handelsverbänden setzen die jungen Unternehmer des Kieler Start-ups "Bummelbude" bei der Akquise - in Ergänzung eigener Verbindungen. Seit 2015 arbeiten Christopher Meereboer, Daniel Faulhaber und Klaas Endrikat daran, in ihrer virtuellen "Bummelbude" Kieler Händler und ihre Kunden zusammenzubringen. Die Seite will Forum für inhabergeführte Geschäfte sein, Filialisten großer Ketten werden nicht adressiert. "Die Software ist so angelegt, dass Reseller das auch nutzen können", erklärt Meereboer. Ab 1. Dezember ist die "Bummelbude" online. Parallel dazu stellen die Macher für zunächst drei Monate das Konzept quasi analog in einem Pop-up-Store dar und präsentieren ausgewählte Kieler Produkte, deren Anbieter dann auf der Website zu finden sind. Die Fläche in City-Lage ist über das Ladenflächenmanagement der Stadt Kiel vermittelt worden. Auch in Eutin hat Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt 2015 eine Ladenbörse auf der städtischen Internetseite einrichten lassen. Die Börse ist kostenfrei, steht für leerstehende Gewerbeimmobilien zur Verfügung und bahnt Vermittlung und Beratung an: "Aus meiner Sicht ist das Projekt geeignet, mit dem Problem innenstädtischer Leerstände umzugehen", sagt sie.

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Erlebnisraum statt leerer Läden

Kieler Nachrichten

Die Kieler Wirtschafts- und Förderungsgesellschaft (KiWi) meldet mit der Zwischennutzung einen weiteren Erfolg im Kampf gegen Leerstand in der Kieler Innenstadt.

Bisher entwickelten Christopher Meereboer, Daniel Faulhaber und Klaas Endrikat von der „Bummelbude“ für lokale Händler virtuelle Schaufenster, um ihre Produkte im Netz besser anbieten zu können. Im Konzept Store agiert das Trio nach einem ähnlichen Prinzip – jedoch analog: Unterschiedliche Kieler Geschäfte können eine Auswahl ihrer Waren auf einer sonst leer stehenden Fläche ausstellen, die sie preiswert mieten.

Zusätzliche Verkaufsflächen zur Weihnachtszeit Das hat laut „Bummelbude“ gleich mehrere Vorteile für die Händler: Sie hätten fürs Weihnachtsgeschäft zusätzliche Verkaufsflächen, erzielten hohe Aufmerksamkeit, würden im Netz schneller gefunden und könnten Öffnungszeiten teilweise bis in die Abendstunden anbieten. Die „Bummelbude“ übernimmt den Verkauf, die Abrechnung, Auf- und Abbau, die Werbung und vieles mehr.

Werner Kässens, Geschäftsführer der KiWi GmbH, hofft, dass durch die ungewöhnliche Kooperation ein Prototyp für innovative Geschäftsmodelle entsteht: „Der Konzeptstore Kiel fördert Kieler Gründer und Produkte aus Kiel.“ Innenstadtmanagerin Janine-Christine Streu freut sich, dass die Idee, die „wir vom ersten Moment an begleitet haben“, nun Realität wird.

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Ein digitaler Köder für die Region

Viel Campusmagazin FH Kiel

Während der Onlinehandel floriert, veröden die Innenstädte weiter. Ein-Euro-Ramschläden, Megadrogerien oder Klamottendiscounter prägen das Stadtbild. In lieblos dekorierten Schaufenstern verkünden Schilder einen „Sale“, versprechen Prozentzahlen Schnäppchen. Kleinen Läden mit exklusiver Auswahl und adäquater Beratung bleibt zunehmend die Kundschaft aus, einige müssen gar aufgeben. Ein scheinbar unumkehrbarer Trend, dem drei Kieler Studenten etwas entgegen setzen wollen.

So paradox es auch klingen mag, ausgerechnet mit einer App wollen Daniel Faulhaber, Christopher Meereboer und Klaas Endrikat das Einkaufsverhalten der Kielerinnen und Kieler verändern. Im Oktober 2014 haben Faulhaber und Meereboer, die an der FH Kiel Medienkonzeption studieren, begonnen, ihr virtuelles Schaufenster, Bummelbude genannt, zu entwickeln. Kurz darauf komplettierte sich das Trio mit Endrikat, einem selbstständigen Softwareentwickler und Informatik- Studenten an der CAU. Anderthalb Jahre später haben die Jungunternehmer in ihrem von kreativem Chaos geprägten Büro in der „Starter Kitchen“ im Wissenschaftspark Kiel viel Gutes zu berichten: „Wir haben mit ppi media jetzt ein bedeutendes Partnerunternehmen, mit dem wir gemeinsam die Software entwickeln“, freut sich Faulhaber. Damit sei ab Herbst dieses Jahres auch mit einer stabilen Finanzierung der weiteren Projektentwicklung zu rechnen. Ein riesiger Schritt.

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Bummelbude. Ein virtuelles Schaufenster für Kiel

Funkenzeit

In den Innenstädten großer Städte sieht es oft ähnlich aus. Große Einkaufsketten reihen sich aneinander, Haupteinkaufsrouten wirken austauschbar, unser Kaufverhalten damit auch. Hinter Bummelbude verbirgt sich eine klare Vorstellung davon, wie wir in Kiel shoppen können: lokal, mit Bindung zum Einzelhandel. Damit Kiel nicht eine dieser typischen immer-gleich-aussehenden Städte wird, und seine besonderen Läden und Ladengüter behält. Chris, Daniel und Klaas basteln an einem virtuellen Schaufenster, das „Bummeln wieder in den Vordergrund rückt“ und Kieler Läden stark macht in Zeiten von E-Commerce und Co.

Bummeln für die eigene Vision von Stadt(Er-)leben. Chris und Daniel hatten gegen Ende ihrer Bachelor Zeit als Mediengestalter „mega Bock drauf, was eigenes zu machen – unsere Vision zu erleben!“. Nach einem WG-Küchen Gespräch war die Idee zur Bummelbude geboren, als Antwort auf ein „Schlüsselproblem deutscher Städte“: alle sehen sie relativ gleich aus. Viele Einzelhändler können die hohen Ladenmieten nicht mehr bezahlen. Das führt dazu, dass immer mehr große Ketten präsent sind und die kleinen Läden mit ihren oft ausgesuchten Waren verschwinden. Daniel und Chris haben sich überlegt, wie Einzelhänder ihre Produkte, sich selber, besser präsentieren könnten. Ein paar Trendstudien zum mobile shopping und seinen Auswirkung auf stationäre Händler später war klar: Sie müssen „E-Commerce auf regionalen Einzelhandel münzen.“

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Auch das Segeln wird digital

Kieler Nachrichten

Kiel. Mehr als 50 Unternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet sind der Einladung zu dieser Veranstaltung gefolgt, mit der die Initiatoren – darunter der Verband der Internetwirtschaft (eco), der Internetprovider Addix und die Kieler Wirtschaftsförderung (KiWi) – nach den Worten von KiWi-Chef Werner Kässens nicht nur die Vernetzung digitaler Akteure vor Ort vorantreiben sondern auch weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins für den Digital-Standort Kiel werben wollen.

Am Anfang scheint es fast, als würde sich der OB ein wenig lustig machen. „Digitalisierung“, das sei doch eines jener trendigen Schlagworte, ohne das heutzutage keine Rede mehr auskomme. Und diese Veranstaltung hier im Kieler Wissenschaftszentrum, konstatiert Ulf Kämpfer, liefere gleich noch ein weiteres „buzzword“ obendrauf – „Transformation“ nämlich. Doch dann macht der Oberbürgermeister doch unmissverständlich klar, wie wichtig ihm dieses Treffen unter dem Motto „Die Kieler Woche im Zeichen der Digitalen Transformation“ ist – und dass Digitalisierung doch mehr sei als ein Modewort. Künftig soll die Veranstaltung regelmäßig während der Kieler Woche stattfinden, die bekanntlich gut geeignet ist, Entscheidungsträger nach Kiel zu locken, die sich sonst nicht so schnell in den Norden verirren.

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Bummelbude holt die Kunden wieder in die Stadt

NDR

Immer mehr große Ketten in den Innenstädten. Ein riesiger Klamottendiscounter neben dem anderen mit immer denselben Dingen. Keine kleine Boutique mehr um die Ecke, in der eine nette Frau Hansen hinter der Theke steht und nach der Familie fragt. Außerdem kaufen viele längst nur noch online. Den kleinen Läden bleiben die Kunden aus, viele müssen schließen. Gegen dieses Phänomen wollen die Kieler Studenten Daniel Faulhaber, Christopher Meereboer und Klaas Endrikat etwas tun - mit einer kleinen App, die sie gerade entwickeln.

"Die Bummelbude ist ein Konzept, mit dem man über ein Smartphone stationäre Geschäfte in der eigenen Stadt durchstöbern kann - sozusagen eine Bummelapp", erklärt Meereboer. "Virtuelles Schaufenster" nennen die beiden Kieler Medienkonzeption-Studenten Faulhaber und Meereboer ihr Projekt auch gerne. Das Prinzip: Sucht jemand eine bestimmte Sache und möchte sie gerne in einem Laden kaufen, kann er sich mithilfe der App Profile von Geschäften in der Umgebung ansehen und ihr Sortiment durchsuchen. Wird er fündig, kann er sich sogar gleich zum Laden seiner Wahl navigieren lassen. "Wir möchten damit gerne den regionalen Handel unterstützen und wollen die individuellen Geschäfte der Gegend ins Internet bringen", sagt Meereboer. "Der Onlinehandel nimmt immer mehr zu, und dadurch bekommen die kleinen Läden immer mehr Probleme, weil sie an dieser Entwicklung in vielen Fällen aus Kostengründen nicht teilhaben können."

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